»Freiheit gibt es nur bei

einem guten und

aufrechten Gewissen.«

Johannes Calvin, Kirchenreformator

(1509 - 1564)

Das deutsche Recht steht auch dem Islam offen

Wolfgang Huber wirft den Repräsentanten des Islam vor, die Möglichkeiten des deutschen Religionsverfassungsrechts bisher nicht angemessen zu nutzen.

"Sie erwarten zwar von Staat und Gesellschaft eine Anerkennung ‚auf Augenhöhe‘. Doch die organisatorischen Schritte, die dafür nötig sind, unterbleiben", schreibt der Theologe in der Zeitschrift Neue Justiz (Ausgabe Oktober 2017).

Der Einwand, das deutsche Religionsverfassungsrecht sei auf die Kirchen gemünzt und passe nicht auf den Islam, trifft die Sache nach Wolfgang Hubers Ansicht nicht. Er schreibt: "Das staatliche Recht steht allen Religions- und Weltanschauungsgemeinschaften in gleicher Weise offen. Sie können sich entweder nach den Regeln des Vereinsrechts organisieren oder die Anerkennung als Körperschaft des öffentlichen Rechts beantragen. Allerdings sind transparente Mitgliedschaftsregeln nötig. Verlangt wird ebenso Klarheit darüber, wer die Religions- oder Weltanschauungsgemeinschaft vertritt und an welchen Grundsätzen sie sich orientiert.“

Der Beitrag als PDF

Neuerscheinung zum
Reformationsjubiläum

cover-glaubensfragen

Was macht den Kern des christlichen Glaubens aus?
Wolfgang Huber entdeckt ihn mit Martin Luther
in der Botschaft des Evangeliums.

 

Ebenfalls bei C.H.Beck

cover ethik web

„Das Buch ist ein weiser
Führer durch die ethischen
Lebensprobleme heute.“

Karl Kardinal Lehmann

Ethik – die DVD

ethik 140 web

Ein Seminar der Zeit Akademie

Zum Seitenanfang