Neinsagen zur Sterbehilfe reicht nicht aus

Wolfgang Huber hat die Ärzteschaft aufgefordert, positiv zu erklären, wie sie mit Medizin am Lebensende umgehen will. Zur Eröffnung des 5. Deutschen Internistentags am 27. September 2012 in Berlin sagte er, es sei nicht ausreichend, wenn die Ärzteschaft Hilfe bei der Selbsttötung nur ablehne.

Die immer wiederkehrende Diskussion und die Ergebnisse von Meinungsumfragen, die auf eine mehrheitliche Befürwortung ärztlicher Hilfe beim Suizid hindeuten, seien Ausdruck der Angst vor dem Leid von Menschen im Sterbeprozess. Die Hoffnung in der Gesellschaft sei nicht sehr ausgeprägt, dass Ärzte zum richtigen Zeitpunkt Sterbenden und ihren Angehörigen den Weg zur Palliativmedizin weisen.

Berichte der Ärzte-Zeitung vom 1. Oktober 2012 als PDF: Seite 1 und Seite 8.