»Ein kantiger

Vordenker.«


Berliner Morgenpost


Prominente Persönlichkeiten gratulieren

Neben dem ehemaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder und Karl Kardinal Lehmann haben weitere prominente Persönlichkeiten Wolfgang Huber zu seinem 70. Geburtstag gratuliert.

Richard von Weizsäcker, Bundespräsident a.D.:

Wolfgang Huber und mich verbindet immer das Empfinden eines elementaren Zusammenhanges zwischen christlichem Bekenntnis und politischer Verantwortung. Das klare Bekenntnis zur Demokratie und einer tätigen Rolle des einzelnen Christen wie der Kirche in ihrer Gesamtheit für unsere Gesellschaft ist ihm zentrale Leitlinie gewesen und geblieben, ob es um die inneren Herausforderungen oder um die Beziehungen zu unsern Nachbar ging. Wolfgang Hubers Beiträge waren und bleiben unersetzlich.

Dr. Josef Ackermann, Ex-Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bank:

„Das Gleiche lässt uns in Ruhe", so Johann Wolfgang Goethe, "aber der Widerspruch ist es, der uns produktiv macht.“ Wolfgang Huber und ich waren immer wieder mal unterschiedlicher Meinung, aber unsere Meinungsverschiedenheiten waren immer produktiv. Wolfgang Huber ist ein kluger Kopf und hat eine klare Orientierung, aber er ist bereit, anderen zuzuhören, sich auf andere Argumente einzulassen – und sie auch anzuerkennen, wenn sie gut sind. Das habe ich immer besonders an ihm geschätzt. Dasselbe gilt für seine wertvollen Beiträge zur öffentlichen Debatte um die ethischen Grundlagen unserer Wirtschaftsordnung. Meine herzlichsten Glückwünsche zum 70. Geburtstag, alles Gute für die Zukunft und auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen!

Dr. Frank-Walter Steinmeier, Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion:

Gerade in Zeiten wie diesen, in denen Menschen wieder vermehrt Angst um ihre Zukunft und die ihrer Kinder haben, in denen anonyme Marktmächte die Wirklichkeit zu bestimmen scheinen, in denen Politik mit unvorstellbaren Finanzmitteln hantiert und gleichzeitig Vertrauen in Institutionen schwindet, brauchen wir – dringen-der denn je! – Menschen wie Dich. Du sagst, was ist; Du benennst die Defizite; Du formulierst ethische Grundsätze und entlässt den Einzelnen nicht aus seiner Verantwortung. Als brillanter Theologe interpretierst Du unseren evangelischen Glauben, bietest Antworten auf die Fragen unserer Zeit und treibst oft genug selbst Debatten voran. Als wortmächtiger Prediger gibst Du den Menschen Orientierung und forderst Brüderlichkeit, Nächstenliebe und Verantwortung ein. Als mitfühlender Seelsorger kennst Du die Sorgen der Menschen, spendest Trost, ermutigst und gibst Zuversicht. Und als überzeugter Christ lebst Du uns vor, wie Glaube im Alltag seinen Platz finden, nicht nur als Selbstvergewisserung, sondern als Grundlage unseres Handelns dienen kann.

Das vollständige Glückwunschschreiben als PDF: Steinmeier.pdf

Prof. Ludwig Georg Braun, Unternehmer und ehemaliger Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages

Dieser Tag gibt Anlass, Wolfgang Huber vielfachen Dank für seinen von Herzen kommenden Einsatz um unsere Kirche auszusprechen, aber mehr noch für die kluge Orientierung, die er mit überzeugendem Wort und begeisterndem Handeln im Sinne einer an christlichen Werten sich leitenden Gesellschaft zum Ausdruck bringt.

Prof. Randolf Rodenstock, Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft und Präsidiumsmitglied des Bundesverbands der Deutschen Industrie:

An Wolfgang Huber schätze ich ganz besonders, dass er sich ernsthaft mit der Wirtschaft und den Unternehmen in unserer Gesellschaft auseinander setzt. Er tut dies zwar auch kritisch, aber stets kenntnisreich sachlich und differenziert. Insbesondere in Fragen der Ethik des Wirtschaftens und der Ordnungspolitik in der sozialen Marktwirtschaft decken sich unsere Auffassungen vielfach.

Fritz Stern, Historiker:

Herzliche Glückwünsche zum 70. Geburtstag und zugleich der Wunsch, dass Sie noch lange in so famoser Weise aktiv bleiben mögen - zum Wohl von so vielen Menschen in allen Teilen der Welt. Und wenn es jetzt um Werte geht - eine so brennende Frage, die Sie mit so ethischem Danken und Gefühl  wie auch praktischer Vernunft behandeln, dann kann man Sie nur dankbarst ermutigen. Für Elisabeth und mich ist die freundschaftliche Gemeinsamkeit mit Ihnen ein sehr großer Gewinn, für den wir sehr dankbar sind. Sie und Ihre liebe Frau sind Vorbilder - von denen es heute so wenige gibt. Also rein egoistisch, aber auch in Hoffnung auf unserer Welt, können wir nur ad multos annos zurufen.


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