»Ein kantiger

Vordenker.«


Berliner Morgenpost


Banken müssen "Kulturwandel" intensivieren

Wolfgang Huber fordert von den Banken nach der Finanzkrise weitere Konsequenzen.

"Was bisher erreicht wurde, reicht bei weitem nicht aus", sagte der Theologe im Interview mit dem "Handelsblatt" (18. Oktober 2013). Der von einigen Finanzinstituten eingeleitete "Kulturwandel" müsse intensiviert werden. Künftig sei ein Höchstmaß an Transparenz nötig.

Zusätzlich zur Finanzaufsicht müsste sich die Banken einem wirksamen Verhaltenskodex unterwerfen, und zwar weltweit, empfiehlt Huber. Zwar stünden Banken und Finanzplätze in direkter Konkurrenz zueinander, doch führe nichts an einheitlichen Verhaltensregeln vorbei. Zudem müssten sich Banken verstärkt darum bemühen, das Vertrauen der Kunden wieder zu gewinnen: "Worte reichen dafür nicht, strukturelle Veränderungen sind nötig."

Zum Seitenanfang