»Huber ist einer, der

in Möglichkeiten denkt,

nicht in Problemen.«


Süddeutsche Zeitung

Wolfgang Huber wird Ehrenbürger der Stadt Brandenburg

Die Stadt Brandenburg an der Havel verleiht Wolfgang Huber das Ehrenbürgerrecht. Damit würdigt die Kommune seinen Einsatz für die Neuorientierung der Kirche in Ostdeutschland und die Rettung des einsturzgefährdeten Brandenburger Doms.  

Die Stadtverordneten stimmten am 26. September 2012 einstimmig für den entsprechenden Antrag von Oberbürgermeisterin Diethild Tiemann. Zur Begründung des Antrags heißt es, Wolfgang Huber sei "einer der bekanntesten und profiliertesten Theologen Deutschlands". Als langjähriger Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz und Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland habe er sich wie kaum ein anderer für die Neuorientierung der Kirche im Osten des wiedervereinigten Deutschlands eingesetzt.

Als Dechant (Vorsitzender) des Domstifts Brandenburg sei Wolfgang Huber seit vielen Jahren auf das Engste mit der alten "Chur- und Hauptstadt der Mark Brandenburg" verbunden. In den 90er Jahren habe er großen Anteil am Erfolg der Rettungsaktion für den Dom gehabt, die von namhaften Persönlichkeiten aus Politik, Kunst, Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft sowie breiten Teilen der Bevölkerung getragen wurde. Auch danach habe er sich mit ganzer Kraft für die weitere Sanierung des gesamten Gebäudeensembles eingesetzt. Der 1165 gegründete Dom St. Peter und Paul ist seit 1544 evangelisch.



Brandenburg an der Havel hat nun 31 Ehrenbürger, darunter der 2011 gestorbene Humorist und Schauspieler Vicco von Bülow ("Loriot"), der frühere Reichspräsident Paul von Hindenburg, der ab 1915 Domherr und ab 1920 Dechant des Brandenburger Domstifts war, und als einzige Frau die mehrfache Kanu-Olympiasiegerin Birgit Fischer.

Link zur Pressemitteilung der Stadt Brandenburg vom 27. September 2012.

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