»Freiheit gibt es nur bei

einem guten und

aufrechten Gewissen.«

Johannes Calvin, Kirchenreformator

(1509 - 1564)

Demokratie beruht auf Respekt für die gleichen Rechte aller

Wolfgang Huber hat am Tag der Deutschen Einheit zu mehr Respekt im zwischenmenschlichen Umgang aufgerufen.

Der Bundestagswahlkampf und die Reden nach der Wahl hätten gezeigt, dass dieser Wert Tag für Tag wichtiger werde, gerade im Umgang mit politischen Gegnern, sagte der Theologe bei einem Festvortrag  am 03. Oktober 2017 in Rastatt.

Als Beispiel für fehlenden Respekt nannte Huber den AfD-Spitzenkandidaten Alexander Gauland, der unmittelbar nach der Bundestagswahl ankündigte, Kanzlerin Angela Merkel (CDU) "jagen" zu wollen. Als weiteres Beispiel nannte er die SPD-Politikerin Andrea Nahles, die als neue Fraktionsvorsitzende sagte, sie wolle künftig den Unionsparteien "in die Fresse" geben.

Demokratie beruhe auf dem Respekt für die gleichen Rechte aller Bürgerinnen und Bürger - oder sie werde geschwächt, sagte der Berliner Altbischof. Die von Gott geschenkte Menschenwürde könne dazu beitragen, jeden Menschen in seiner Unterschiedlichkeit zu achten, weil jeder ein Ebenbild Gottes ist - auch der junge iranische Flüchtling in einem kleinen brandenburgischen Ort.

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Die Rede als PDF

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