»Freiheit gibt es nur bei

einem guten und

aufrechten Gewissen.«

Johannes Calvin, Kirchenreformator

(1509 - 1564)

Medienecho zum Buch „Glaubensfragen“

Das trauen sich die wenigsten: in einem einzigen Buch den gesamten christlichen Glauben zu beschreiben. So urteilt das Magazin chrismon über Wolfgang Hubers neues Buch.

Hier Auszüge aus den Besprechungen:

chrismon - Das evangelische Magazin:

Das trauen sich die wenigsten: in einem einzigen Buch den gesamten christlichen Glauben zu beschreiben. Wolfgang Huber, moderner wie traditionsbewusster evangelischer Theologieprofessor und früherer EKD-Ratsvorsitzender, hat dies fertig gebracht. In einer Zeit, in der mehr Leute an Engel als an Gott glauben und viele die Kirche unter dem Serviceaspekt betrachten, tun seine Glaubensfragen – eine evangelische Orientierung richtig gut. Huber findet verständliche Worte für manches vielschichtige Thema.

chrismon vom 24. Februar 2017, Rubrik Bücherecke/Aufgelesen.

Die Zeit:

Altbischof Huber setzt (…) keine Zweifel darüber in die Welt, ob Gott existiert oder nicht. So ist auch sein Begriff der Sünde an Gott gebunden. Sünde sei der selbst verschuldete Ausstieg des Menschen aus seinem Verhältnis zu Gott, eine triste Sache: "Das Wort ‚Sünde‘ beschreibt eine menschliche Grundsituation, die durch Unversöhntheit, Hoffnungslosigkeit und Lieblosigkeit bewirkt und bestimmt ist. In ihr zerbricht die lebendige Beziehung zu Gott, zur Zukunft, zu den Mitmenschen wie zu sich selbst. Sie ist ein Verhängnis, das nach Befreiung ruft."

Die Religionskritik könnte anmerken, dass das Versprechen der Kirche, den Ruf nach Befreiung zu hören, zu ihren manipulativen Strategien gehört. Wer uns die Sünden abnehmen kann, hat Macht über uns! Allerdings brauche ich nicht an Gott zu glauben, um etwas von der befreienden Macht des Verzeihens zu halten. Keiner kommt im Diesseits darum herum, seine Mitmenschen manchmal zu verletzen. Der Einsicht, schreibt Huber, "dass zur menschlichen Freiheit die Erfahrung gehört, an etwas schuld zu sein, kann man nicht ausweichen, denn zur Endlichkeit der menschlichen Freiheit gehört auch, dass ihr fehlerfreier Gebrauch keinem Menschen gelingt". Diese Einsicht bedarf keiner Transzendenz. Wie immanent, ja materialistisch "Schuld" (die sich christlich von der Sünde unterscheidet) zu nehmen ist, lerne ich von Huber: "Schuld" meint neben einer moralischen auch eine "häufig finanzielle oder materielle Verpflichtung, die noch nicht eingelöst ist". Da sieht man wieder, wie stark der Glaube in der Wirklichkeit verwurzelt ist.

Franz Schuh in der Wochenzeitung „Die Zeit“ vom 23. Februar 2017, Ressort Feuilleton/Literatur.

Neuerscheinung zum
Reformationsjubiläum

cover-glaubensfragen

Was macht den Kern des christlichen Glaubens aus?
Wolfgang Huber entdeckt ihn mit Martin Luther
in der Botschaft des Evangeliums.

 

Ebenfalls bei C.H.Beck

cover ethik web

„Das Buch ist ein weiser
Führer durch die ethischen
Lebensprobleme heute.“

Karl Kardinal Lehmann

Ethik – die DVD

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Ein Seminar der Zeit Akademie

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